Ganslessen in Wien 2026: 34 bis 45 Euro, Lokale gut gebucht
Eine Portion Gansl kostet heuer in Wien 34 bis 45 Euro. Bis Martini sind die Wirtshäuser zu 85 Prozent ausgelastet, auch Weihnachtsfeiern sind bereits stark gebucht.
KI-generiertDas Ganslessen in Wien bleibt auch 2026 ein Fixpunkt im Herbst: Viele Wirtshäuser haben die Ganslsaison bereits eröffnet, und die Nachfrage ist hoch. Laut der Wiener Wirtschaftskammer sind die Gasthäuser bis zum Martinitag im Schnitt zu rund 85 Prozent ausgelastet. Auch für die Weihnachtszeit zeichnet sich eine starke Buchungslage ab, wie wien.ORF.at am Mittwoch berichtete.
Ganslessen in Wien: Was eine Portion heuer kostet
Wer heuer zum Gansl ins Gasthaus geht, muss mit 34 bis 45 Euro pro Portion rechnen. Für Gänse in Bio-Qualität kommen rund zehn Euro dazu. Nach Einschätzung der Branche sind die Gäste bereit, diese Preise zu bezahlen – das traditionelle Essen rund um den Martinitag am 11. November gilt für viele als Pflichttermin im Jahreslauf.
Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien, beschreibt das Ganslessen als Anlass, für den man bewusst ins Wirtshaus geht, weil es diese Zeit nur einmal im Jahr gibt. Klassisch serviert wird das Gansl mit Rotkraut und Knödel, in vielen Lokalen gibt es dazu den jungen Wein der Saison.
Auslastung bis Martini bei 85 Prozent
Die Zahlen der Kammer zeigen, dass spontane Besuche zur Hochsaison schwierig werden können:
- Ganslzeit bis Martini: durchschnittliche Auslastung von rund 85 Prozent
- Firmenweihnachtsfeiern: derzeit etwa 65 bis 70 Prozent gebucht
- Erwartung der Kammer: mindestens so viele Firmenfeiern wie im Vorjahr, eventuell mehr
Für Gäste heißt das: Wer an einem bestimmten Abend – etwa rund um den 11. November oder an einem Wochenende – einen Tisch möchte, sollte nicht bis zur letzten Minute warten. Viele Betriebe bieten Gansl außerdem nur auf Vorbestellung oder in begrenzter Stückzahl an.
Weihnachtsfeiern: Jetzt reservieren
Auch für die Adventzeit ist die Lage bereits angespannt. Die Auslastung für Weihnachten sei schon sehr hoch, heißt es aus der Wirtschaftskammer. Peschta rät daher allen, die noch eine private Feier oder ein Treffen mit Freunden planen, rasch zu reservieren.
Bei den Firmenfeiern liegt die Buchungsquote derzeit bei etwa zwei Dritteln. Die Kammer rechnet damit, dass das Niveau des Vorjahres zumindest gehalten wird. Für die Wiener Gastronomie sind Ganslsaison und Weihnachtsgeschäft damit traditionell die umsatzstärksten Wochen vor dem Jahreswechsel.
Tipps für das Ganslessen in Wien
- Früh buchen: Besonders Termine rund um Martini und an Freitagen oder Samstagen sind schnell vergeben.
- Vorbestellung prüfen: Manche Wirtshäuser verlangen für ganze oder Viertel-Gansl eine Bestellung ein bis zwei Tage im Voraus.
- Herkunft erfragen: Wer Wert auf heimische Weide- oder Bio-Gänse legt, sollte nachfragen – der Aufpreis liegt laut Branche bei etwa zehn Euro.
- Saison beachten: Viele Lokale bieten Gansl nur bis Ende November oder bis kurz vor Weihnachten an.
Damit bleibt das Martinigansl trotz höherer Preise einer der verlässlichsten Publikumsmagneten der Wiener Wirtshauskultur. Für die Betriebe ist die gute Buchungslage ein positives Signal für das Jahresende.
Häufige Fragen
Was kostet ein Gansl in Wien 2026?+
Laut Wirtschaftskammer Wien kostet eine Portion heuer zwischen 34 und 45 Euro, Bio-Qualität rund zehn Euro mehr.
Muss man für das Ganslessen reservieren?+
Ja, bis zum Martinitag sind die Wirtshäuser im Schnitt zu etwa 85 Prozent ausgelastet. Eine frühe Reservierung wird empfohlen.
Wie sieht es bei Weihnachtsfeiern aus?+
Firmenfeiern sind derzeit zu etwa 65 bis 70 Prozent gebucht, die Auslastung für Weihnachten insgesamt ist bereits hoch.
Quelle: wien.ORF.at / Wirtschaftskammer Wien
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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