Wohnbauförderung Tirol: 84 Millionen Euro für Neubau und Sanierung
Das Land Tirol hat im dritten Quartal rund 84 Millionen Euro aus der Wohnbauförderung zugesichert. Rund 20 Millionen davon fließen in Sanierungen.
KI-generiertDie Wohnbauförderung Tirol hat im dritten Quartal 2026 kräftig ausgeschüttet. Wie das Land Tirol am 24. September mitteilte, wurden von Juli bis September insgesamt rund 84 Millionen Euro zugesichert. Das Kuratorium für Wohnbauförderung tagte unter dem Vorsitz von Landeshauptmann-Stellvertreter Philip Wohlgemuth.
Wohnbauförderung Tirol: Aufteilung der Mittel
Von den zugesicherten Geldern entfallen rund 64 Millionen Euro auf Neubauvorhaben und rund 20 Millionen Euro auf Sanierungen. Zusätzlich gab das Kuratorium 51 Millionen Euro für objektgeförderte Großbauvorhaben frei. Diese verteilen sich auf drei Bezirke:
- Innsbruck-Land: 30,7 Millionen Euro
- Kufstein: 18,3 Millionen Euro
- Reutte: 2 Millionen Euro
Bei den Zusicherungen insgesamt lagen die Bezirke Innsbruck-Land mit rund 15,7 Millionen Euro und Kufstein mit rund 15,5 Millionen Euro an der Spitze.
Schwerpunkt Sanierung und Energie
Ein Teil der Mittel fließt gezielt in die Sanierung bestehender Gebäude. Gefördert werden laut Land unter anderem Dämmmaßnahmen, Hitzeschutz, effizientere Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Energien. Wohlgemuth verwies darauf, dass eingesparte Energie die günstigste sei. Für Eigentümerinnen und Eigentümer älterer Häuser und Wohnungen bedeutet das: Wer eine thermische Sanierung oder einen Heizungstausch plant, sollte die Landesförderung in die Finanzierung einbeziehen.
Förderung soll bis 2027 einfacher werden
Das Land kündigte an, die Wohnbauförderung bis 2027 weiterzuentwickeln. Geplant sind einfachere Förderbestimmungen und zielgerichtetere Zuschüsse. Außerdem soll Ressourcenschonung stärker berücksichtigt werden, etwa durch Rückbaukonzepte, die schon bei der Planung festlegen, wie Baustoffe später wiederverwendet werden können. Details zu den neuen Richtlinien wurden noch nicht genannt.
Wohnbau in Tirol unter Druck
Der Hintergrund: Tirol zählt zu den teuersten Wohnungsmärkten Österreichs. Laut einer Auswertung der Plattform ImmoScout24 vom Oktober lagen die angebotenen Mieten in Tirol in den ersten drei Quartalen bei durchschnittlich 21,7 Euro pro Quadratmeter, nur Wien war noch teurer. Geförderter Wohnbau soll hier ein Gegengewicht bilden. Die objektgeförderten Großprojekte in Innsbruck-Land und Kufstein sollen zusätzliche leistbare Wohnungen bringen. Gleichzeitig steigen die Baukosten weiter, was die Förderbudgets stärker beansprucht.
Was Sanierungswillige in Tirol beachten sollten
Wer eine Förderung für Sanierung in Tirol beantragen will, sollte einige Grundregeln kennen:
- Förderrichtlinien vor Beginn der Arbeiten prüfen, da Fristen und Voraussetzungen gelten.
- Einen Energieausweis oder eine Energieberatung einplanen, häufig ist das Voraussetzung.
- Angebote von Fachbetrieben einholen und Maßnahmen sinnvoll kombinieren.
- Prüfen, ob sich Landesförderung mit Bundesförderungen kombinieren lässt.
Aktuelle Bedingungen und Antragsformulare stellt die Abteilung Wohnbauförderung des Landes Tirol bereit. Da sich Richtlinien laufend ändern, lohnt sich ein Blick auf den aktuellen Stand vor der Auftragsvergabe.
Für Eigentümergemeinschaften in Mehrparteienhäusern gilt zusätzlich: Größere Sanierungen müssen in der Regel von der Eigentümergemeinschaft beschlossen werden. Die Hausverwaltung kann bei Förderansuchen unterstützen. Wer früh Angebote, Energieausweis und Beschlüsse vorbereitet, verkürzt die Wartezeit bis zur Zusicherung. Gerade bei Heizungsumstellung und Fassadendämmung lohnt sich eine gemeinsame Planung, weil sich Maßnahmen gegenseitig beeinflussen und Gerüst sowie Baustelleneinrichtung nur einmal bezahlt werden müssen.
Häufige Fragen
Wie viel Wohnbauförderung hat Tirol im dritten Quartal 2026 zugesichert?+
Von Juli bis September 2026 wurden rund 84 Millionen Euro zugesichert, davon etwa 64 Millionen für Neubau und 20 Millionen für Sanierungen.
Was wird bei der Sanierung in Tirol gefördert?+
Laut Land Tirol unter anderem Dämmung, Hitzeschutz, effizientere Heizsysteme und der Umstieg auf erneuerbare Energien. Die genauen Bedingungen stehen in den aktuellen Richtlinien.
Quelle: Land Tirol
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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