Zum Inhalt
Kultur & Freizeit

Viennale 2026: 261 Filme, Eröffnung und Abschluss aus Österreich

Die Viennale 2026 zeigt 261 Filme in 330 Vorstellungen. Erstmals eröffnen und beschließen zwei österreichische Produktionen das Wiener Filmfestival.

Von Presseinfo Redaktion14. Oktober 2026, 11:20 · Wienaktualisiert 22. Oktober 2026
Viennale 2026: Festivalkino in der Wiener Innenstadt am Abend mit wartendem PublikumKI-generiert
Viennale 2026: Festivalkino in der Wiener Innenstadt am Abend mit wartendem Publikum. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Die Viennale 2026 hat ihr Programm vorgestellt: Von 22. Oktober bis 3. November zeigt das Wiener Filmfestival 261 Filme aus 71 Ländern in insgesamt 330 Vorstellungen. Wie der ORF Wien berichtet, stehen dabei heuer gleich zwei heimische Produktionen an den prominentesten Programmplätzen – am Anfang und am Ende des Festivals.

Viennale 2026: Eröffnung mit einem 21-minütigen Essayfilm

Eröffnet wird die 64. Ausgabe am 22. Oktober im Gartenbaukino mit „Forever … Forever“ von Johann Lurf. Der nur 21 Minuten lange Essayfilm widmet sich dem Stausee Ottenstein im Waldviertel. Laut Festival wird der Film im 70-mm-Format projiziert, musikalisch begleitet der Musiker Dorian Concept den Abend. Dass ein Kurzfilm eine Festivaleröffnung bestreitet, ist ungewöhnlich und unterstreicht den experimentellen Anspruch, den Festivaldirektorin Eva Sangiorgi seit Jahren pflegt.

Den Schlusspunkt setzt am 3. November „Wiener Blues: The Loneliest Man in Town“ von Tizza Covi und Rainer Frimmel. Das Regieduo porträtiert den Wiener Bluesmusiker Al Cook. Der Film lief bereits auf der Berlinale. Erstmals in der Festivalgeschichte bilden damit zwei österreichische Arbeiten die Klammer des Programms.

Österreichisches Kino im Viennale-Programm

Neben Eröffnungs- und Abschlussfilm sind weitere heimische Produktionen zu sehen, darunter „London“ von Sebastian Brameshuber, „Erinnerungen eines Waldes“ von Katharina Rabl, „Mila/Marija“ von Andrina Mračnikar und „Everytime“ von Sandra Wollner. Eine eigene Reihe unter dem Titel „Alles bunt und wunderbar?“ blickt auf das österreichische Kino der 1990er-Jahre zurück und zeigt fünf Filme aus diesem Jahrzehnt, darunter „Ternitz Tennessee“.

Auf der Gästeliste stehen unter anderem Isabelle Huppert, Birgit Minichmayr, Florentina Holzinger, Lars Eidinger, Nina Hoss, Wolf Biermann, Ira Sachs, Radu Jude sowie Volker Schlöndorff gemeinsam mit Martina Gedeck.

Spielstätten, Rahmenprogramm und Tickets

Gespielt wird in den bekannten Festivalkinos der Innenstadt: Gartenbaukino, Stadtkino, Urania und Metro Kinokulturhaus, dazu kommt das Österreichische Filmmuseum, das traditionell eine Retrospektive ausrichtet. Neben den Vorführungen gibt es Publikumsgespräche, Talks und Clubabende. Das Festivalzentrum übersiedelt heuer laut Programmankündigung erstmals ins Funkhaus Wien.

Für Besucherinnen und Besucher gilt:

  • Das komplette Programm ist auf der Website des Festivals abrufbar.
  • Der Kartenvorverkauf startet am 17. Oktober um 10 Uhr.
  • Gefragte Vorstellungen, vor allem Galas und Termine mit prominenten Gästen, sind erfahrungsgemäß rasch ausverkauft.
  • Restkarten gibt es teils kurzfristig an den Kinokassen.

Was die Viennale 2026 auszeichnet

Die Viennale versteht sich seit jeher als Publikumsfestival ohne Wettbewerbsdruck. Statt eines großen Preisreigens stehen Entdeckungen aus dem internationalen Filmjahr, Dokumentarfilme, Kurzfilme und Filmgeschichte nebeneinander. Mit der starken österreichischen Präsenz setzt das Festival heuer ein deutliches Zeichen für die heimische Filmszene, die international zuletzt viel Aufmerksamkeit erhalten hat. Wer das Festival besuchen möchte, sollte sich frühzeitig einen Überblick verschaffen und Vorstellungen mit Gästen gezielt auswählen.

Für die Planung empfiehlt sich ein Blick auf die einzelnen Programmschienen. Neben den aktuellen Spiel- und Dokumentarfilmen gibt es Kurzfilmprogramme, die oft weniger stark nachgefragt sind und dennoch zu den Entdeckungen eines Festivaljahrgangs zählen. Das Filmmuseum widmet sich im Rahmen der Viennale traditionell einer umfassenden Retrospektive, heuer laut Programmankündigung dem US-Regisseur Robert Aldrich, ergänzt um einen Schwerpunkt zur libanesischen Filmemacherin Jocelyne Saab.

Wer wenig Zeit hat, kann sich auf Vorstellungen mit anschließendem Publikumsgespräch konzentrieren. Gerade diese Termine machen den Reiz eines Festivals aus, weil Regisseurinnen, Regisseure und Darsteller direkt Fragen aus dem Saal beantworten. Viele Filme, die bei der Viennale laufen, kommen später regulär in die österreichischen Kinos – manche aber nur hier auf die große Leinwand.

Häufige Fragen

Wann findet die Viennale 2026 statt?+

Die Viennale 2026 läuft von 22. Oktober bis 3. November 2026 in mehreren Wiener Kinos.

Wie viele Filme zeigt die Viennale 2026?+

Laut Programmpräsentation sind es 261 Filme aus 71 Ländern in 330 Vorstellungen.

Welcher Film eröffnet die Viennale 2026?+

Eröffnet wird mit „Forever … Forever“ von Johann Lurf, einem 21-minütigen Essayfilm über den Stausee Ottenstein.

Quelle: ORF Wien

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

Der Presseinfo-Brief

Die wichtigsten Nachrichten aus Österreich, jeden Morgen kostenlos im Postfach.

Mehr aus Kultur & Freizeit