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Bauen & Wohnen· Ratgeber

Trockenheitsresistenter Garten: Pflanzen, Boden und Bewässerung

Trockene Sommer setzen vielen Gärten zu. Mit passenden Pflanzen, gutem Boden und klugem Gießen wird der Garten widerstandsfähiger.

Von Presseinfo Redaktion21. Oktober 2026, 11:48 · Vorarlbergaktualisiert 22. Oktober 2026
Trockenheitsresistenter Garten: Kiesbeet mit Lavendel, Gräsern und Stauden vor einem HolzhausKI-generiert
Trockenheitsresistenter Garten: Kiesbeet mit Lavendel, Gräsern und Stauden vor einem Holzhaus. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Ein trockenheitsresistenter Garten wird für viele Hausbesitzer in Österreich zum Thema. Selbst in eher niederschlagsreichen Regionen wie Vorarlberg haben trockene Phasen im Sommer zugenommen. Laut einer Studie des Umweltministeriums, über die der ORF berichtete, ist künftig häufiger mit trockenen Sommern zu rechnen. Wer seinen Garten anpasst, spart Wasser und Arbeit.

Trockenheitsresistenter Garten: Die richtige Pflanzenwahl

Der wichtigste Schritt ist die Auswahl von Pflanzen, die mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Fachleute empfehlen klimaangepasste Arten für den jeweiligen Standort. Für sonnige, trockene Lagen eignen sich zum Beispiel:

  • Lavendel, Salbei, Thymian und Rosmarin
  • Fetthenne, Steinbrech und Hauswurz
  • Ziergräser wie Federgras oder Lampenputzergras
  • Schafgarbe, Katzenminze und Storchschnabel
  • Gehölze wie Felsenbirne, Kornelkirsche oder Sanddorn

Thujenhecken, die viel Wasser brauchen, vertrocknen dagegen vielerorts. Als Alternative bieten sich gemischte Hecken aus heimischen Sträuchern an, die zudem Vögeln und Insekten Nahrung bieten.

Boden verbessern und Mulch nutzen

Ein gesunder Boden speichert Wasser deutlich besser. Kompost erhöht den Humusanteil und damit die Wasserhaltefähigkeit. Verdichtete Böden sollten gelockert werden, damit Regenwasser eindringen kann. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Laub, Rindenmulch oder Kies schützt den Boden vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und hält die Bodentemperatur ausgeglichener. Bei Kiesgärten ist ein durchdachter Aufbau wichtig, damit sie nicht zu reinen Schotterflächen werden, die sich stark aufheizen.

Richtig gießen

Gießen ist auch im klimafitten Garten nötig, besonders bei Neupflanzungen. Entscheidend ist die Methode:

  1. Morgens gießen, wenn die Verdunstung gering ist
  2. Seltener, aber durchdringend gießen, damit Wurzeln in die Tiefe wachsen
  3. Direkt an die Wurzel gießen statt über die Blätter
  4. Tropfschläuche oder Tropfbewässerung für Beete nutzen

Für Rasen gilt als Faustregel ein- bis zweimal pro Woche mit etwa 30 Litern pro Quadratmeter statt täglich ein wenig.

Regenwasser sammeln

Regenwasser ist kostenlos und für Pflanzen gut geeignet. Regentonnen an Fallrohren sind ein einfacher Einstieg. Wer mehr Fläche bewässern muss, kann über eine unterirdische Zisterne nachdenken. Ob und wie Regenwasser versickert oder gespeichert werden darf, ist je nach Gemeinde geregelt. Bei größeren Anlagen empfiehlt sich eine Abklärung mit der Gemeinde und einem Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau.

Die Umstellung muss nicht auf einmal erfolgen. Viele Gartenbesitzer beginnen mit einem Beet an der sonnigsten Stelle und ersetzen ausgefallene Pflanzen nach und nach durch robustere Arten.

Alternativen zum klassischen Rasen

Ein englischer Rasen verbraucht viel Wasser. Wer große Flächen hat, kann einen Teil in eine Blumenwiese oder in Staudenbeete umwandeln. Auch trockenheitsverträgliche Rasenmischungen sind erhältlich. Kunstrasen hat zwar an Beliebtheit gewonnen, bietet aber keinen Lebensraum und heizt sich im Sommer stark auf.

Bäume und Pergolen spenden Schatten und senken die Temperatur im Garten spürbar. Ein großer Laubbaum kühlt im Sommer und lässt im Winter Licht durch. Wer jetzt im Herbst pflanzt, gibt neuen Gehölzen die besten Chancen, bis zum nächsten Sommer gut einzuwurzeln. Ein Gartenplaner kann helfen, Pflanzen, Wege und Bewässerung aufeinander abzustimmen.

Häufige Fragen

Welche Pflanzen eignen sich für einen trockenen Garten?+

Zum Beispiel Lavendel, Salbei, Fetthenne, Ziergräser, Schafgarbe sowie Gehölze wie Felsenbirne oder Kornelkirsche.

Wie oft sollte man bei Trockenheit gießen?+

Seltener, aber durchdringend. Für Rasen gelten ein- bis zweimal pro Woche mit etwa 30 Litern pro Quadratmeter als Richtwert.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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