Taschendiebstahl in Wien: So schützen Sie sich in den Öffis
Gedränge in U-Bahn und Straßenbahn nutzen Taschendiebe gezielt aus. Welche Tricks verbreitet sind und was nach einem Diebstahl zu tun ist.
KI-generiertTaschendiebstahl in Wien passiert meist dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen. In der morgendlichen U-Bahn, in der vollen Straßenbahn, auf Bahnhöfen, Märkten und Einkaufsstraßen haben Diebe leichtes Spiel, weil sich niemand über Körperkontakt wundert. Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich das Risiko jedoch deutlich senken.
Taschendiebstahl Wien: die häufigsten Tricks
Taschendiebe arbeiten selten allein. Oft lenkt eine Person ab, während eine zweite zugreift und die Beute sofort an eine dritte weitergibt. Verbreitet sind unter anderem:
- Rempeltrick: Jemand stößt scheinbar zufällig an, im selben Moment greift ein Komplize in die Tasche
- Fragetrick: Eine Person fragt nach dem Weg und hält einen Stadtplan oder ein Handy vor den Oberkörper
- Gedrängetrick: Beim Ein- und Aussteigen wird bewusst ein Stau an der Tür erzeugt
- Beschmutzungstrick: Kleidung wird bekleckert, beim Helfen wird gestohlen
- Tischtrick: Im Lokal wird ein Handy unter einer abgelegten Zeitung oder Karte vom Tisch genommen
Wertsachen richtig tragen
Die wichtigste Regel: Geldbörse und Handy gehören nicht in Gesäßtaschen oder offene Außentaschen. Besser sind Innentaschen mit Reißverschluss oder eng am Körper getragene Taschen. Rucksäcke sollte man im Gedränge vor dem Bauch tragen, Handtaschen mit dem Verschluss zum Körper. Nur so viel Bargeld mitnehmen wie nötig und Karten getrennt von der Geldbörse aufbewahren. Das Handy beim Aussteigen nicht in der Hand halten, denn direkt an der Tür wird es besonders gern weggerissen.
Was nach einem Diebstahl zu tun ist
Wer einen Diebstahl bemerkt, sollte rasch handeln:
- Bank- und Kreditkarten sofort sperren, etwa über den Sperr-Notruf 0800 204 8800
- Beim Handy die SIM-Karte beim Anbieter sperren und das Gerät über die Ortungsfunktion sperren oder löschen
- Anzeige bei jeder Polizeiinspektion erstatten, die Zuständigkeit spielt keine Rolle
- Ausweise als verloren oder gestohlen melden, um Missbrauch zu verhindern
- Anzeigebestätigung für Versicherung und Ersatzdokumente aufbewahren
Polizei setzt auf Schwerpunkte
Die Wiener Polizei führt in Öffis und an stark frequentierten Orten wie Hauptbahnhof, Westbahnhof, Praterstern oder Mariahilfer Straße regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch, teils mit Beamten in Zivil. Dabei werden immer wieder Verdächtige auf frischer Tat ertappt. Wer einen Diebstahl beobachtet, sollte laut auf die Situation aufmerksam machen und den Notruf 133 wählen, sich aber nicht selbst in Gefahr bringen.
Typische Zeiten mit erhöhtem Risiko
Besonders aufmerksam sollte man in der Hauptverkehrszeit am Morgen und am späten Nachmittag sein, ebenso in der Vorweihnachtszeit auf Christkindlmärkten und bei Großveranstaltungen. Auch Touristinnen und Touristen sind ein beliebtes Ziel. Wer Besuch aus dem Ausland hat, kann diese Tipps gleich weitergeben.
Auch Fahrräder, E-Scooter und Gepäck sind beliebte Ziele. Koffer am Bahnhof sollten nie unbeaufsichtigt bleiben, auch nicht für einen kurzen Gang zum Automaten. Fahrräder am besten mit einem massiven Bügelschloss an einem fest verankerten Radständer sichern und den Rahmen mitabsperren. Eine Registrierung oder Codierung des Rades erleichtert es der Polizei, gefundene Räder ihren Besitzern zuzuordnen. Für Handys empfiehlt es sich, die Ortungsfunktion schon vorab zu aktivieren und die Gerätenummer, die sogenannte IMEI, zu notieren. Sie hilft bei der Anzeige und bei der Sperre des Geräts.
Häufige Fragen
Wo kommen Taschendiebstähle in Wien besonders häufig vor?+
Typisch sind Orte mit Gedränge: U-Bahn-Stationen, Straßenbahnen, Bahnhöfe, Einkaufsstraßen, Märkte und Veranstaltungen.
Was mache ich zuerst, wenn meine Geldbörse gestohlen wurde?+
Sofort Bank- und Kreditkarten über den Sperr-Notruf 0800 204 8800 sperren lassen und danach Anzeige bei der Polizei erstatten.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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