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Lifestyle· Ratgeber

Sonnenschutz beim Skifahren: Warum er in den Bergen so wichtig ist

Schnee reflektiert das Sonnenlicht, in der Höhe ist die UV-Strahlung stärker. Warum Sonnenschutz auch im Winter in jedes Skigepäck gehört.

Von Presseinfo Redaktion21. Oktober 2026, 10:42 · Tirolaktualisiert 22. Oktober 2026
Sonnenschutz beim Skifahren: Sonnencreme und Skibrille im Schnee auf der PisteKI-generiert
Sonnenschutz beim Skifahren: Sonnencreme und Skibrille im Schnee auf der Piste. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Sonnenschutz beim Skifahren wird oft unterschätzt. Wer an kalten Tagen auf die Piste geht, denkt eher an warme Kleidung als an Sonnencreme. Doch gerade in den Bergen ist die Haut im Winter einer hohen UV-Belastung ausgesetzt. Ein Sonnenbrand auf der Piste ist keine Seltenheit.

Warum die UV-Strahlung in den Bergen stärker ist

Mit zunehmender Höhe nimmt die UV-Strahlung zu, weil die Atmosphäre dünner ist und weniger Strahlung filtert. Hinzu kommt der Schnee: Frischer Schnee reflektiert einen großen Teil des UV-Lichts. Die Haut wird so von oben und von unten bestrahlt. Selbst bei leichter Bewölkung kann die Belastung hoch sein.

Auf Gletschern über 3.000 Metern, die schon im Oktober befahren werden, ist dieser Effekt besonders ausgeprägt.

Sonnenschutz beim Skifahren: Die richtige Creme

Für Wintersport empfehlen Fachleute einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor. Wichtig ist ein Schutz gegen UVB- und UVA-Strahlung. Im Winter bevorzugen viele Produkte mit reichhaltigerer Textur, die gleichzeitig vor Kälte schützen. Wasserhaltige Cremes können bei sehr tiefen Temperaturen ungeeignet sein, Hersteller weisen darauf meist hin.

Die Creme sollte großzügig aufgetragen werden. Häufig wird zu wenig verwendet, wodurch der angegebene Schutz nicht erreicht wird.

Diese Stellen werden oft vergessen

Beim Eincremen werden einige Körperstellen leicht übersehen:

  • Ohren und Ohrläppchen
  • Nasenrücken und Nasenspitze
  • Kinn und Unterseite des Kinns, wegen der Reflexion vom Schnee
  • Nacken, wenn der Helm ihn nicht ganz bedeckt
  • Lippen, die eine eigene Pflege mit Lichtschutzfaktor brauchen

Nachcremen und weitere Schutzmaßnahmen

Bei einem ganzen Skitag sollte man den Sonnenschutz zwischendurch erneuern, etwa in der Mittagspause. Schwitzen und das Reiben von Schal oder Handschuhen tragen Creme ab. Nachcremen erhält den Schutz, verlängert aber nicht die maximale Schutzdauer.

Ergänzend helfen:

  1. eine Skibrille oder Sonnenbrille mit UV-Schutz, um die Augen zu schützen
  2. ein Schlauchschal, der Teile des Gesichts bedeckt
  3. Pausen im Schatten, etwa auf der Hüttenterrasse unter dem Schirm

Nicht nur die Haut, auch die Augen reagieren empfindlich auf starke UV-Strahlung. Eine Schneeblindheit äußert sich etwa durch Schmerzen und Lichtempfindlichkeit. Eine geeignete Brille mit UV-Schutz gehört deshalb zur Grundausstattung jedes Skitages.

Auch abseits der Piste ist Sonnenschutz im Winter ein Thema. Bei Winterwanderungen, Skitouren oder einem Nachmittag auf der Sonnenterrasse einer Hütte ist die Haut ebenfalls der starken Strahlung ausgesetzt. Wer im Tal wohnt und bei Inversionswetterlagen auf Ausflugsberge fährt, unterschätzt die Sonne oft besonders, weil es unten trüb und kalt ist. Eine kleine Tube Sonnencreme und ein Lippenpflegestift mit Lichtschutzfaktor passen in jede Jackentasche. Wichtig ist außerdem, abgelaufene Sonnencreme aus dem Vorjahr zu ersetzen, da die Schutzwirkung nachlassen kann.

Sonnenschutz für Kinder

Kinderhaut ist besonders empfindlich. Für Kinder gibt es eigene Sonnenschutzprodukte. Eltern sollten bei Skikursen darauf achten, dass auch zwischendurch nachgecremt wird. Bei Fragen zum geeigneten Schutz kann die Apotheke oder die Kinderärztin weiterhelfen.

Mit dem richtigen Sonnenschutz beim Skifahren bleibt vom Skiurlaub die Erholung und nicht der Sonnenbrand.

Häufige Fragen

Braucht man beim Skifahren Sonnencreme?+

Ja. In der Höhe ist die UV-Strahlung stärker als im Tal, und Schnee reflektiert einen großen Teil davon. Ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist daher empfehlenswert.

Wie oft sollte man beim Skifahren nachcremen?+

Regelmäßig, etwa nach mehreren Stunden, nach starkem Schwitzen oder wenn die Creme abgerieben wurde. Nachcremen verlängert die Schutzdauer nicht, erhält aber den Schutz.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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