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Energie & Umwelt

PV-Fördercall Oktober 2026: Letzte Runde nach altem System

Am 8. Oktober startete der dritte und letzte PV-Fördercall des Jahres. Es ist zugleich die letzte Runde nach dem bisherigen System mit Ticketziehung.

Von Presseinfo Redaktion8. Oktober 2026, 17:42aktualisiert 22. Oktober 2026
PV-Fördercall: Laptop und Angebotsunterlagen für die Photovoltaik-Förderung am KüchentischKI-generiert
PV-Fördercall: Laptop und Angebotsunterlagen für die Photovoltaik-Förderung am Küchentisch. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Der PV-Fördercall im Oktober 2026 ist gestartet: Seit dem 8. Oktober um 17 Uhr können Interessenten bei der EAG-Abwicklungsstelle wieder Tickets für den Investitionszuschuss für Photovoltaikanlagen ziehen. Es handelt sich um den dritten Call des Jahres – und laut Ankündigung des Wirtschaftsministeriums um den letzten nach dem bisherigen Muster, bevor die Förderung ab 2027 umgestellt wird.

PV-Fördercall: Die Termine im Überblick

Laut Information der Wirtschaftskammer gilt folgender Ablauf:

  • 8. Oktober 2026, ab 17 Uhr: Ticketziehung startet. Der Zeitpunkt der Ziehung gilt automatisch als Einreichzeitpunkt.
  • 9. Oktober 2026, ab 8 Uhr: Das Projekt kann mit allen Unterlagen eingereicht werden.
  • 22. Oktober 2026: Letzter Tag für die Einreichung.

Die WKO weist ausdrücklich darauf hin, dass ein gezogenes Ticket allein noch kein Förderantrag ist. Wer nach der Ticketziehung das Projekt nicht während des offenen Calls einreicht, verliert seinen Platz.

Fördersätze beim EAG-Investitionszuschuss

Die Fördersätze werden nach Größe und Kategorie der Anlage gestaffelt. Laut Übersicht der Raiffeisenbank lagen sie 2026 bei rund 120 bis 150 Euro pro Kilowatt-Peak, für Speicher kommt ein Zuschlag hinzu. Zusätzlich gibt es einen Bonus für europäische Komponenten. Die verbindlichen Werte für diesen Call stehen in den Leitfäden der EAG-Abwicklungsstelle.

Die bisherigen Calls des Jahres liefen von 23. April bis 11. Mai sowie von 16. bis 30. Juni. Weil die Budgets begrenzt sind, waren Fördermittel in der Vergangenheit teils sehr schnell vergeben.

Warum dieser PV-Fördercall der letzte seiner Art ist

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hat im August eine Neuausrichtung angekündigt. Ab 2027 soll die breite Förderung kleiner Dachanlagen auslaufen. Im Mittelpunkt stehen dann Stromspeicher, Energiemanagement und Sonderformen wie gebäudeintegrierte PV. Anträge sollen künftig erst nach Installation und Rechnung gestellt werden, das bisherige Rennen um Tickets entfällt damit.

Für Haushalte bedeutet das: Wer eine klassische Dachanlage ohne Speicher plant und auf Bundesförderung angewiesen ist, hat mit diesem Call vorerst die letzte Gelegenheit nach den bisherigen Regeln.

Für Installateure ist die Lage ebenfalls angespannt. Viele Betriebe berichten seit Monaten von Kunden, die ihre Entscheidung vom Fördererfolg abhängig machen. Gelingt die Einreichung nicht, werden Projekte oft verschoben. Branchenvertreter mahnen deshalb, die neuen Regeln für 2027 möglichst früh zu veröffentlichen, damit es über den Winter nicht zu einem Auftragsloch kommt.

Tipps für die Einreichung

  • Unterlagen vorbereiten: Angebot, Zählpunktnummer und Anlagendaten sollten vor der Ticketziehung bereitliegen.
  • Kategorie richtig wählen: Die Größe der Anlage bestimmt die Förderkategorie und damit den Satz.
  • Bonus gleich angeben: Der Made-in-Europe-Bonus muss beim Antrag gewählt werden und lässt sich danach nicht mehr ändern.
  • Netzzugang klären: Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist ein eigener Schritt und sollte parallel laufen.
  • Landesförderungen prüfen: Einige Bundesländer haben eigene Programme, die sich mit der Bundesförderung kombinieren lassen oder sie ausschließen.

Was nach dem Call kommt

Die finalen Richtlinien für die Photovoltaik-Förderung 2027 sind noch nicht veröffentlicht. Branchenvertreter fordern rasche Klarheit, damit Installateure und Kunden planen können. Wer nicht zum Zug kommt, sollte die neuen Bedingungen abwarten und die Anlage so planen, dass ein Speicher später ergänzt werden kann.

Häufige Fragen

Bis wann läuft der PV-Fördercall im Oktober 2026?+

Die Ticketziehung startete am 8. Oktober ab 17 Uhr, Projekte konnten ab 9. Oktober eingereicht werden. Letzter Tag für die Einreichung ist laut WKO der 22. Oktober 2026.

Reicht ein Ticket als Förderantrag?+

Nein. Das Ticket sichert nur den Zeitpunkt. Der eigentliche Projektantrag muss innerhalb des offenen Calls vollständig eingereicht werden.

Quelle: WKO – Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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