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Kultur & Freizeit

Nijinsky Ballett an der Staatsoper: Neumeier-Werk in Wien

Das Wiener Staatsballett zeigt John Neumeiers abendfüllendes Ballett „Nijinsky“. Die Vorstellungen laufen von Oktober bis Anfang November 2026.

Von Presseinfo Redaktion19. Oktober 2026, 08:47 · Wienaktualisiert 22. Oktober 2026
Nijinsky an der Staatsoper: Symbolbild Ballettschuhe auf einer dunklen ProbebühneKI-generiert
Nijinsky an der Staatsoper: Symbolbild Ballettschuhe auf einer dunklen Probebühne. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Das Nijinsky Ballett von John Neumeier bringt das Wiener Staatsballett im Oktober als eines der bekanntesten Handlungsballette von John Neumeier auf die Bühne des Hauses am Ring. Das abendfüllende Werk erzählt vom Leben des Tänzers Vaslav Nijinsky, der mit den Ballets Russes Tanzgeschichte schrieb und dessen Karriere durch eine schwere psychische Erkrankung abrupt endete.

Nijinsky an der Staatsoper: Termine und Leitung

Laut Spielplan der Wiener Staatsoper ist die Produktion an acht Abenden zu sehen: am 19., 20., 22., 24., 27. und 30. Oktober sowie am 6. und 9. November 2026. Das Werk ist im Ballettprogramm unter den Premieren der Saison gelistet. Neumeier zeichnet nicht nur für die Choreografie verantwortlich, sondern auch für Bühnenbild, Kostüme und Licht. Die musikalische Leitung übernimmt Nathan Brock.

Die Geschichte hinter dem Nijinsky Ballett

Neumeier schuf „Nijinsky“ im Jahr 2000 für das Hamburg Ballett, zum 50. Todestag des Tänzers. Der Choreograf gilt als großer Bewunderer Nijinskys und hatte sich bereits 1979 in dem kurzen Stück „Vaslav“ mit ihm beschäftigt.

Das Ballett setzt bei Nijinskys letztem öffentlichen Auftritt an: 1919 tanzte er im Hotel Suvretta House in St. Moritz vor geladenem Publikum. Von diesem Abend aus entfaltet sich ein Geflecht aus Erinnerungen, Träumen und Wahnvorstellungen. Bekannte Rollen aus Nijinskys Karriere tauchen ebenso auf wie Menschen, die sein Leben prägten.

Musik von Rimski-Korsakow bis Schostakowitsch

Musikalisch verbindet der Abend sehr unterschiedliche Werke:

  • Frédéric Chopin und Robert Schumann mit kammermusikalischen Stücken
  • Nikolai Rimski-Korsakows „Scheherazade“ im ersten Teil
  • Dmitri Schostakowitschs 11. Symphonie „Das Jahr 1905“ im zweiten Teil

Gerade der Wechsel von der farbenreichen „Scheherazade“ zur düsteren Schostakowitsch-Symphonie spiegelt den Bruch in Nijinskys Biografie wider: vom gefeierten Star der Pariser Saisons zum Künstler, der sich zunehmend in seiner inneren Welt verliert.

Tipps für den Ballettbesuch in Wien

Wer zum ersten Mal ein Handlungsballett besucht, profitiert von etwas Vorbereitung:

  1. Die Einführungstexte auf der Website der Staatsoper lesen.
  2. Sich kurz mit der Biografie Nijinskys und den Ballets Russes beschäftigen.
  3. Bei der Platzwahl auf gute Sicht auf die gesamte Bühne achten – für Ballett sind erhöhte Plätze oft ideal.

Mit „Nijinsky“ an der Staatsoper setzt das Staatsballett auf ein Repertoirestück, das Tanz, Biografie und große Orchestermusik verbindet und damit auch Publikum anspricht, das sonst eher Oper besucht.

Vaslav Nijinsky wurde 1889 in Kiew geboren, ausgebildet an der Ballettschule in Sankt Petersburg und wurde ab 1909 mit Sergei Diaghilews Ballets Russes in Paris zum Star. Seine Sprünge galten als legendär, als Choreograf sorgte er mit „L’après-midi d’un faune“ und „Le sacre du printemps“ für Skandale, die heute zur Tanzgeschichte zählen. Ab 1919 lebte er wegen einer schweren Erkrankung zurückgezogen, viele Jahre in Kliniken. Er starb 1950 in London.

Für das Wiener Staatsballett bietet das Werk große Partien für Solistinnen und Solisten ebenso wie anspruchsvolle Ensembleszenen. Karten für Ballettabende sind an der Staatsoper häufig etwas leichter zu bekommen als für Opernpremieren, Stehplätze werden auch hier am Vorstellungstag verkauft.

Häufige Fragen

Wann ist Nijinsky an der Staatsoper zu sehen?+

Laut Spielplan am 19., 20., 22., 24., 27. und 30. Oktober sowie am 6. und 9. November 2026.

Welche Musik erklingt in Neumeiers Nijinsky?+

Werke von Chopin, Schumann, Rimski-Korsakow („Scheherazade“) und Schostakowitschs 11. Symphonie.

Quelle: Wiener Staatsoper

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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