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Bauen & Wohnen

Mieten in Österreich: Angebotsmieten steigen 2026 um sechs Prozent

Die angebotenen Mieten in Österreich lagen in den ersten drei Quartalen 2026 um sechs Prozent über dem Vorjahr. Am teuersten ist Wien, am stärksten stiegen sie in der Steiermark.

Von Presseinfo Redaktion13. Oktober 2026, 11:19aktualisiert 22. Oktober 2026
Mieten Österreich: Wohnhäuser mit beleuchteten Fenstern in einer Wiener Straße am AbendKI-generiert
Mieten Österreich: Wohnhäuser mit beleuchteten Fenstern in einer Wiener Straße am Abend. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Die Mieten Österreich steigen weiter. Laut einer Auswertung der Immobilienplattform ImmoScout24, über die die APA am 13. Oktober berichtete, lagen die angebotenen Bruttomieten in den ersten drei Quartalen 2026 im Schnitt um sechs Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Der Median erreichte 16 Euro pro Quadratmeter.

Mieten Österreich: Wien bleibt am teuersten

Das teuerste Pflaster für Mieterinnen und Mieter ist weiterhin Wien. Dort lag die mittlere Angebotsmiete bei 22,6 Euro pro Quadratmeter, ein Plus von sieben Prozent. Dahinter folgen Tirol mit 21,7 Euro und Salzburg mit 20,3 Euro pro Quadratmeter. In Salzburg fiel der Anstieg mit zwei Prozent allerdings moderat aus.

Steiermark mit stärkstem Anstieg, Burgenland günstiger

Den stärksten Zuwachs verzeichnete die Steiermark: Die Angebotsmieten stiegen dort um 14 Prozent auf 14,4 Euro pro Quadratmeter. Das Burgenland war das einzige Bundesland mit sinkenden Mieten, sie gingen um vier Prozent auf 11,3 Euro pro Quadratmeter zurück. Die übrigen Bundesländer im Überblick:

  • Kärnten: plus fünf Prozent
  • Oberösterreich: plus fünf Prozent
  • Niederösterreich: plus drei Prozent
  • Vorarlberg: plus zwei Prozent

Gleichzeitig wuchs das Mietangebot auf der Plattform um durchschnittlich drei Prozent. Mehr verfügbare Wohnungen haben die Preise also nicht gebremst.

Angebotsmieten sind nicht Bestandsmieten

Wichtig für die Einordnung: Die Zahlen beziehen sich auf Inserate, also auf Wohnungen, die neu vermietet werden sollen. Bestehende Mietverträge, Gemeindewohnungen und viele Genossenschaftswohnungen sind darin nicht abgebildet. Für sie gelten eigene Regeln. Seit 1. Jänner 2026 begrenzt eine gesetzliche Mietpreisbremse Erhöhungen bei bestehenden Wohnungsmietverträgen: Heuer dürfen Mieten in diesem Bereich um höchstens ein Prozent steigen, 2027 um höchstens zwei Prozent.

Die Gründe für den Anstieg sind vielfältig. Der Wohnungsneubau ist in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen, gleichzeitig wächst die Bevölkerung vor allem in den Ballungsräumen. Viele Menschen, die sich den Kauf einer Wohnung nicht leisten können, bleiben am Mietmarkt. Dazu kommt, dass höhere Bau- und Finanzierungskosten auf die Mieten neu errichteter Wohnungen durchschlagen. In der Steiermark dürfte der starke Anstieg auch mit Nachholeffekten zusammenhängen, da das Mietniveau dort lange unter dem der westlichen Bundesländer lag.

Was Wohnungssuchende tun können

Wer eine Mietwohnung sucht, sollte die Gesamtkosten im Blick haben, also Miete, Betriebskosten, Heizung und allfällige Kaution. Prüfen Sie außerdem, ob die Wohnung dem Mietrechtsgesetz voll unterliegt, etwa bei Altbauten. Dann gelten Richtwertmieten, deren Höhe sich überprüfen lässt. In Wien beraten Mietervereinigung und Arbeiterkammer bei Fragen zur Mietzinshöhe. Wer Anspruch auf eine geförderte Wohnung oder Gemeindewohnung hat, kann sich bei der Wohnberatung Wien registrieren.

Für Vermieter wiederum zeigt die Auswertung, dass die Nachfrage nach Mietwohnungen hoch bleibt, besonders in Städten. Ob die starken Anstiege in der Steiermark anhalten, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Fachleute verweisen darauf, dass vor allem mehr Neubau die Mietmärkte in den Städten mittelfristig entlasten könnte, dieser aber derzeit weiter auf niedrigem Niveau verharrt.

Häufige Fragen

Wie teuer ist Miete in Wien 2026?+

Laut ImmoScout24 lag die mittlere Angebotsmiete in Wien in den ersten drei Quartalen 2026 bei 22,6 Euro brutto pro Quadratmeter.

Wo sind Mieten in Österreich am günstigsten?+

Im Burgenland: Dort sanken die Angebotsmieten 2026 um vier Prozent auf 11,3 Euro pro Quadratmeter.

Quelle: Salzburg24 / APA

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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