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Lifestyle· Ratgeber

Lippenpflege im Winter: Was bei spröden Lippen hilft

Spröde, rissige Lippen sind im Winter ein häufiges Problem. Warum die Lippen so empfindlich sind und welche Pflege sich bewährt hat.

Von Presseinfo Redaktion25. September 2026, 09:39 · Oberösterreichaktualisiert 22. Oktober 2026
Lippenpflege im Winter: Lippenbalsam und Honigglas auf einer Wolldecke am FensterKI-generiert
Lippenpflege im Winter: Lippenbalsam und Honigglas auf einer Wolldecke am Fenster. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Lippenpflege im Winter wird für viele Menschen zur täglichen Routine. Kälte, Wind und trockene Heizungsluft setzen den Lippen stark zu. Sie werden spröde, spannen und können einreißen. Mit der richtigen Pflege und einigen einfachen Gewohnheiten lässt sich vorbeugen.

Warum die Lippen so empfindlich sind

Die Haut der Lippen ist deutlich dünner als an anderen Körperstellen. Sie besitzt keine Talgdrüsen und kaum Schweißdrüsen. Damit fehlt ihr ein natürlicher Schutzfilm, der Feuchtigkeit bindet. Gleichzeitig ist sie stark durchblutet, was ihr die rote Farbe gibt. Im Winter verliert sie besonders schnell Feuchtigkeit.

Lippenpflege im Winter: Was hilft

Einige Maßnahmen haben sich bewährt:

  • Lippenpflegestift regelmäßig verwenden: Vor allem vor dem Hinausgehen und vor dem Schlafen.
  • Auf fetthaltige Produkte setzen: Viele Pflegestifte enthalten Wachse und Öle, die einen Schutzfilm bilden.
  • Ausreichend trinken: Flüssigkeit unterstützt die Feuchtigkeit des Körpers insgesamt.
  • Schal tragen: Er schützt Mund und Lippen vor eisigem Wind.

Gewohnheiten, die schaden

Manche Gewohnheiten verschlimmern trockene Lippen:

  1. Lippen ablecken: Speichel verdunstet und trocknet die Lippen zusätzlich aus. Außerdem enthält er Enzyme, die die Haut reizen können.
  2. Hautschüppchen abziehen: Das kann zu kleinen Wunden führen, die langsam heilen.
  3. Auf den Lippen kauen: Das reizt die dünne Haut.
  4. Durch den Mund atmen: Bei Kälte trocknet das die Lippen aus.

Bei schuppigen Lippen kann ein sanftes Peeling helfen, abgestorbene Hautschüppchen zu lösen. Dafür eignet sich etwa ein weicher, feuchter Waschlappen. Manche mischen ein einfaches Peeling aus Zucker und etwas Pflanzenöl oder Honig. Wichtig ist, dabei vorsichtig vorzugehen und anschließend eine Lippenpflege aufzutragen. Bei eingerissenen oder wunden Lippen sollte man auf ein Peeling verzichten.

Sonnenschutz für die Lippen

Auch Lippen können einen Sonnenbrand bekommen. Beim Skifahren, Wandern in den Bergen oder bei Schnee ist die UV-Strahlung hoch. Lippenpflegestifte mit Lichtschutzfaktor bieten dann zusätzlichen Schutz. Sie gehören in jedes Skigepäck.

Lippenstift und Lipgloss können die Lippen im Winter ebenfalls beeinflussen. Manche Produkte, besonders sehr lang haltende Varianten, wirken austrocknend. Wer nicht auf Farbe verzichten möchte, kann zuvor eine dünne Schicht Lippenpflege auftragen. Getönte Lippenbalsame sind eine Alternative, die Pflege und Farbe verbindet. Am Abend sollte Make-up auch von den Lippen sanft entfernt werden. Danach hilft eine etwas dickere Schicht Pflege, die über Nacht einwirken kann.

Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist

In den meisten Fällen bessern sich spröde Lippen mit konsequenter Pflege. Wenn die Mundwinkel dauerhaft eingerissen sind, Bläschen auftreten, die Lippen stark geschwollen sind oder die Beschwerden über Wochen anhalten, sollte man eine Ärztin oder einen Arzt aufsuchen. Dahinter können unterschiedliche Ursachen stecken, die eine gezielte Abklärung brauchen. Auch Apothekerinnen und Apotheker beraten bei Fragen zur passenden Pflege.

Mit etwas Aufmerksamkeit bleiben die Lippen auch im Winter geschmeidig. Am wichtigsten ist die Regelmäßigkeit: Lieber mehrmals täglich ein wenig Pflege als selten eine dicke Schicht.

Häufige Fragen

Warum werden die Lippen im Winter spröde?+

Die Lippenhaut ist sehr dünn und hat keine Talgdrüsen. Kälte, Wind und trockene Heizungsluft entziehen ihr daher schnell Feuchtigkeit.

Hilft es, die Lippen zu befeuchten, indem man sie ableckt?+

Nein. Speichel verdunstet rasch und kann die Lippen zusätzlich austrocknen. Besser ist ein Lippenpflegestift.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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