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Energie & Umwelt

Kesseltausch-Förderung: Neustart am 2. November mit Pauschalen

Die Bundesförderung für den Tausch von Öl- und Gasheizungen öffnet am 2. November wieder – mit fixen Pauschalen und aus frei gewordenen Mitteln.

Von Presseinfo Redaktion15. Oktober 2026, 14:20aktualisiert 22. Oktober 2026
Kesseltausch-Förderung: Alter Ölkessel im Heizraum wird gegen Wärmepumpe getauschtKI-generiert
Kesseltausch-Förderung: Alter Ölkessel im Heizraum wird gegen Wärmepumpe getauscht. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Die Kesseltausch-Förderung des Bundes geht in eine neue Runde: Ab 2. November 2026 können Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern wieder Anträge für den Umstieg von Öl oder Gas auf eine klimafreundliche Heizung stellen. Das gaben Umweltminister Norbert Totschnig und Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (beide ÖVP) im Rahmen der Sanierungsoffensive 2027 bekannt.

Kesseltausch-Förderung: Diese Pauschalen gelten

Statt prozentueller Berechnungen gibt es für die neue Aktion fixe Beträge:

  • Wärmepumpe: 5.000 Euro
  • Fernwärmeanschluss: 4.000 Euro
  • Holzheizung: 6.000 Euro

Der Bohrbonus für Erdwärmepumpen und der Solarbonus bleiben erhalten. Laut Ministerium werden die Förderhöhen beim Neustart bereits an das Niveau für 2027 angepasst.

Die Mittel für den Kesseltausch 2026 waren bereits im Juli ausgeschöpft, die Registrierung wurde damals geschlossen. Die neue Aktion speist sich aus Rückflüssen: Geld aus stornierten, nicht umgesetzten Projekten und verfallenen Registrierungen. Bis Jahresende rechnet das Ministerium mit rund 20 Millionen Euro. Wie schnell dieses Budget vergeben ist, bleibt abzuwarten – angesichts der hohen Nachfrage im Frühjahr ist rasches Handeln ratsam.

Förderquote sinkt deutlich

Die Förderung wird über die Jahre schrittweise zurückgefahren. Laut Ministerium sinkt die Förderquote von rund 75 Prozent in der vorigen Legislaturperiode über rund 30 Prozent im Jahr 2026 auf rund 20 Prozent im Jahr 2027. Für 2027 stehen für den Kesseltausch 179 Millionen Euro bereit, getrennt vom Budget für thermische Sanierung.

Für Haushalte heißt das: Der Eigenanteil steigt. Umso wichtiger ist eine saubere Planung, damit die neue Heizung dauerhaft niedrige Betriebskosten verursacht.

Was Antragsteller bei der Kesseltausch-Förderung beachten sollten

  • Angebote einholen: Mehrere Fachbetriebe vergleichen und auf Heizlastberechnung bestehen.
  • Bedingungen lesen: Das Informationsblatt auf sanierungsoffensive.gv.at regelt, welche Kosten förderfähig sind.
  • Reihenfolge beachten: Bei Bundesförderungen ist meist eine Registrierung vor Umsetzung nötig – Details im Infoblatt prüfen.
  • Landesförderung kombinieren: Viele Bundesländer fördern den Heizungstausch zusätzlich, oft mit eigenen Fristen.
  • Fernwärme prüfen: In Städten ist ein Anschluss häufig die einfachste Lösung, sofern das Netz verfügbar ist.

Welche Heizung zum Haus passt

Die Pauschalen unterscheiden sich je nach System. Ob Wärmepumpe, Fernwärme oder Holzheizung sinnvoll ist, hängt aber vor allem vom Gebäude ab. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe arbeitet dann effizient, wenn das Haus mit niedriger Vorlauftemperatur auskommt. Ein Fernwärmeanschluss ist nur dort möglich, wo ein Netz in der Straße liegt. Holzheizungen brauchen Platz für Lager und Kamin. Eine unabhängige Energieberatung, wie sie die Länder anbieten, hilft bei der Entscheidung und kostet meist wenig oder nichts.

Einordnung

Die Wiedereröffnung ist eine Brücke bis zum Start der neuen Sanierungsoffensive am 4. Jänner 2027. Die finalen Förderbestimmungen für das kommende Jahr sollen laut Ministerium im Dezember beschlossen werden. Für einkommensschwache Haushalte wird das Programm „Sauber Heizen für Alle“ künftig in die Sanierungsoffensive integriert.

Wer jetzt einen Heizungstausch plant, sollte das Projekt technisch vorbereiten und die Antragsmöglichkeit ab 2. November im Blick behalten. Maßgeblich sind ausschließlich die zum Antragszeitpunkt gültigen Bedingungen.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Kesseltausch-Förderung ab 2. November?+

Laut Klimaschutzministerium gibt es Pauschalen von 5.000 Euro für eine Wärmepumpe, 4.000 Euro für einen Fernwärmeanschluss und 6.000 Euro für eine Holzheizung. Bohrbonus und Solarbonus bleiben bestehen.

Wer kann den Antrag stellen?+

Die Aktion richtet sich an Ein- und Zweifamilienhäuser sowie Reihenhäuser, die von fossilen Heizsystemen umsteigen. Die genauen Bedingungen stehen im Informationsblatt auf sanierungsoffensive.gv.at.

Wie viel Geld steht zur Verfügung?+

Die Aktion wird aus Rückflüssen stornierter oder verfallener Projekte finanziert. Bis Jahresende erwartet das Ministerium rund 20 Millionen Euro.

Quelle: BMLUK – Klimaschutzministerium

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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