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Lifestyle· Ratgeber

Hautpflege im Winter: So bleibt die Haut bei Kälte geschmeidig

Kälte draußen, trockene Heizungsluft drinnen: Im Winter braucht die Haut mehr Aufmerksamkeit. Welche Pflegegewohnheiten sich bewährt haben.

Von Presseinfo Redaktion13. Oktober 2026, 08:09 · Wienaktualisiert 22. Oktober 2026
Hautpflege im Winter: Cremetiegel und Wollschal am frostigen FensterbrettKI-generiert
Hautpflege im Winter: Cremetiegel und Wollschal am frostigen Fensterbrett. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Hautpflege im Winter stellt viele Menschen vor neue Herausforderungen. Was im Sommer gut funktioniert, reicht bei Minusgraden und Heizungsluft oft nicht mehr aus. Die Haut spannt, wirkt rau oder schuppig. Mit einigen Anpassungen in der täglichen Routine lässt sich gegensteuern.

Warum die Haut im Winter leidet

Kalte Luft kann nur wenig Feuchtigkeit speichern. Wenn sie in Innenräumen aufgeheizt wird, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit weiter. Gleichzeitig produziert die Haut bei Kälte weniger Talg, der sie normalerweise wie ein Schutzfilm umgibt. Häufige Wechsel zwischen kalter Außenluft und warmen Räumen belasten die Haut zusätzlich.

Besonders betroffen sind Gesicht, Hände und Lippen, weil sie der Witterung am stärksten ausgesetzt sind.

Hautpflege im Winter: Die Grundregeln

Einige Grundsätze haben sich bewährt:

  • Reichhaltiger pflegen: Viele Menschen wechseln im Winter auf Cremes mit höherem Fettanteil. Leichte Gele und Fluids reichen bei trockener Haut oft nicht aus.
  • Sanft reinigen: Milde Reinigungsprodukte ohne aggressive Tenside belasten die Hautbarriere weniger.
  • Nicht zu heiß waschen: Lauwarmes Wasser ist schonender als heißes.
  • Nach dem Waschen eincremen: Auf die noch leicht feuchte Haut aufgetragen, kann Pflege besser wirken.

Duschen und Baden im Winter

Ein heißes Bad wirkt an kalten Tagen verlockend, kann die Haut aber austrocknen. Kürzere Duschzeiten mit lauwarmem Wasser sind eine Alternative. Nach dem Duschen hilft eine Körperlotion, die Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Rückfettende Duschöle sind für trockene Haut eine weitere Option.

Nicht nur Cremes beeinflussen das Hautgefühl. Auch die Umgebung spielt eine Rolle:

  1. Regelmäßiges Stoßlüften sorgt für Luftaustausch, ohne die Räume auszukühlen.
  2. Die Heizung nicht übermäßig hoch drehen.
  3. Ausreichend trinken, etwa Wasser oder ungesüßten Tee.
  4. Wolle nicht direkt auf empfindlicher Haut tragen, wenn sie kratzt.

Gesicht schützen bei Kälte

Bei Spaziergängen, Wintersport oder auf dem Weg zur Arbeit ist das Gesicht ungeschützt der Kälte ausgesetzt. Ein Schal, der Kinn und Wangen bedeckt, hilft. Für Outdoor-Aktivitäten gibt es spezielle Kälteschutzcremes. Auch im Winter ist UV-Schutz ein Thema, vor allem in den Bergen und bei Schnee, der das Sonnenlicht reflektiert.

Auch die Ernährung kann eine Rolle für das Hautgefühl spielen. Eine ausgewogene Kost mit ausreichend Obst, Gemüse und hochwertigen Fetten wird allgemein empfohlen. Wundermittel gibt es allerdings nicht, und Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine abwechslungsreiche Ernährung. Wer Fragen dazu hat, kann sich an Ernährungsberatungsstellen wenden. Für die Pflege gilt: Weniger ist oft mehr. Viele unterschiedliche Produkte gleichzeitig zu verwenden, kann die Haut eher belasten. Eine einfache Routine mit milder Reinigung und passender Creme reicht in vielen Fällen aus.

Wann man ärztlichen Rat holen sollte

Trockene Haut im Winter ist häufig und meist harmlos. Bei starkem Juckreiz, Rötungen, nässenden Stellen oder Rissen, die nicht heilen, sollte man eine Hautärztin oder einen Hautarzt aufsuchen. Menschen mit bekannten Hauterkrankungen sollten ihre Pflege mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abstimmen. Pflegeprodukte ersetzen keine medizinische Behandlung.

Mit einer angepassten Routine kommt die Haut in der Regel gut durch die kalte Jahreszeit.

Häufige Fragen

Warum wird die Haut im Winter trocken?+

Kalte Außenluft enthält wenig Feuchtigkeit, und Heizungsluft in Innenräumen trocknet zusätzlich aus. Dazu kommt, dass die Talgproduktion der Haut bei Kälte zurückgeht.

Welche Creme eignet sich im Winter?+

Viele greifen im Winter zu reichhaltigeren Cremes mit höherem Fettanteil. Welche Pflege passt, hängt vom Hauttyp ab; bei anhaltenden Problemen ist eine Hautärztin oder ein Hautarzt die richtige Anlaufstelle.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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