Hauskrankenpflege: Mobile Dienste beantragen und Kosten
Mobile Dienste ermöglichen vielen älteren Menschen ein Leben zu Hause. Was Hauskrankenpflege und Heimhilfe leisten und wie die Kosten berechnet werden.
KI-generiertDie Hauskrankenpflege ist für viele ältere und kranke Menschen die Voraussetzung dafür, weiter zu Hause leben zu können. Diplomierte Pflegekräfte kommen in die Wohnung, versorgen Wunden, unterstützen bei der Körperpflege oder kontrollieren die Medikamenteneinnahme. Ergänzt wird das Angebot durch Heimhilfen und andere mobile Dienste.
Medizinische Hauskrankenpflege auf Kasse
Zu unterscheiden ist zwischen zwei Formen:
- Die medizinische Hauskrankenpflege wird ärztlich verordnet und von der Krankenkasse bezahlt. Sie ersetzt oder verkürzt einen Spitalsaufenthalt, etwa zur Wundversorgung nach einer Operation oder für Infusionen. Sie ist in der Regel zeitlich begrenzt.
- Die allgemeine Hauskrankenpflege und die Heimhilfe sind Teil der sozialen Dienste der Länder. Sie unterstützen dauerhaft im Alltag und bei der Pflege.
Für die medizinische Hauskrankenpflege ist eine Verordnung der Hausärztin oder des Hausarztes bzw. des Spitals bei der Entlassung nötig. Diese wird bei der Kasse eingereicht.
Heimhilfen unterstützen bei alltäglichen Dingen: Körperpflege, An- und Auskleiden, Zubereitung einfacher Mahlzeiten, Einkäufe und leichte Haushaltstätigkeiten. Daneben gibt es weitere Angebote wie Essen auf Rädern, Besuchsdienste, Notruftelefone, Reinigungsdienste oder mobile Therapie. Welche Kombination sinnvoll ist, wird meist bei einem Erstgespräch festgelegt.
Hauskrankenpflege beantragen: so geht es
- Kontakt mit der zuständigen Stelle aufnehmen: in Wien der Fonds Soziales Wien, in Tirol die Sozial- und Gesundheitssprengel, in anderen Bundesländern Sozialabteilungen, Gemeinden oder Hilfsorganisationen.
- Erstgespräch und Bedarfserhebung, oft bei einem Hausbesuch.
- Pflegeplan mit Häufigkeit und Dauer der Einsätze.
- Laufende Anpassung, wenn sich der Bedarf ändert.
Anbieter sind Organisationen wie Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas, Rotes Kreuz, Diakonie, Johanniter oder regionale Vereine.
Was mobile Dienste kosten
Die Kosten für allgemeine Hauskrankenpflege und Heimhilfe sind gefördert. Pflegebedürftige zahlen einen Kostenbeitrag pro Stunde, der sich in den meisten Bundesländern am Einkommen und an der Pflegegeldstufe orientiert. Die Höchst- und Mindestbeiträge legen die Länder fest. Das Pflegegeld ist dafür gedacht, solche Leistungen mitzufinanzieren. Aktuelle Tarife nennen die Anbieter oder die Sozialabteilung des Landes.
Hauskrankenpflege nach dem Spital
Besonders wichtig ist die Hauskrankenpflege nach einer Entlassung aus dem Krankenhaus. Viele Spitäler haben ein Entlassungsmanagement, das schon vor der Heimkehr Kontakt mit mobilen Diensten aufnimmt. Angehörige sollten früh nachfragen, welche Unterstützung geplant ist, welche Hilfsmittel wie Pflegebett oder Toilettenstuhl nötig sind und wer die ärztliche Verordnung ausstellt. So lassen sich Lücken in den ersten Tagen zu Hause vermeiden.
Grenzen der Hauskrankenpflege
Mobile Dienste kommen zu vereinbarten Zeiten und für eine begrenzte Dauer. Wer rund um die Uhr Hilfe benötigt, braucht zusätzlich Unterstützung durch Angehörige, eine 24-Stunden-Betreuung oder einen Platz im Pflegeheim. Hilfsorganisationen weisen seit Längerem darauf hin, dass ein Ausbau der Hauskrankenpflege viele vermeidbare Spitalsaufenthalte und Transporte verhindern könnte.
Für das Erstgespräch hilfreich sind Pflegegeldbescheid, Medikamentenliste, aktuelle Befunde und Kontaktdaten der Hausärztin. Bei Verschlechterung des Gesundheitszustands ist die Ärztin oder der Arzt bzw. außerhalb der Ordinationszeiten die Gesundheitshotline 1450 die richtige Anlaufstelle.
Häufige Fragen
Zahlt die Krankenkasse die Hauskrankenpflege?+
Die ärztlich verordnete medizinische Hauskrankenpflege zahlt die Kasse, meist zeitlich begrenzt. Allgemeine Hauskrankenpflege und Heimhilfe sind Sozialleistungen der Länder mit Kostenbeitrag.
Wie viel kostet Heimhilfe pro Stunde?+
Das hängt vom Bundesland, vom Einkommen und von der Pflegegeldstufe ab. Die aktuellen Tarife nennen Anbieter und Sozialabteilungen.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
Der Presseinfo-Brief
Die wichtigsten Nachrichten aus Österreich, jeden Morgen kostenlos im Postfach.
Mehr aus Gesundheit
KI-generiertGrippeimpfung in Niederösterreich: Ärzten fehlt der Impfstoff
Für Erwachsene von 18 bis 59 fehlt der Standardimpfstoff gegen Grippe. Die Ärztekammer NÖ fordert, Fluad schon ab 50 im Gratisprogramm freizugeben.
22. Oktober 2026 · Niederösterreich
KI-generiertWasser trinken: Wie viel pro Tag sinnvoll ist
Wasser ist das wichtigste Getränk. Wie viel man täglich trinken sollte, welche Getränke zählen und woran man erkennt, dass der Körper mehr Flüssigkeit braucht.
20. Oktober 2026 · Oberösterreich
KI-generiertPflegekarenz und Pflegeteilzeit: Ansprüche und Pflegekarenzgeld
Wer einen Angehörigen pflegen will, kann beruflich kürzertreten. Wie Pflegekarenz und Pflegeteilzeit funktionieren und wer Pflegekarenzgeld bekommt.
19. Oktober 2026 · Vorarlberg
KI-generiertBallaststoffe: Warum Vollkorn und Hülsenfrüchte wichtig sind
Die meisten Menschen essen zu wenig Ballaststoffe. Dabei sättigen sie lange und tun der Verdauung gut. Wie Vollkorn, Gemüse und Hülsenfrüchte mehr Platz am Teller bekommen.
18. Oktober 2026 · Burgenland