Zum Inhalt
Lifestyle· Ratgeber

Handpflege im Winter: Was gegen rissige Hände hilft

Kälte, Heizungsluft und häufiges Händewaschen machen die Haut an den Händen trocken und rissig. Mit einfachen Mitteln lässt sich vorbeugen.

Von Presseinfo Redaktion16. Oktober 2026, 18:14 · Kärntenaktualisiert 22. Oktober 2026
Handpflege im Winter: Hände in Fäustlingen halten eine dampfende Tasse am BalkonKI-generiert
Handpflege im Winter: Hände in Fäustlingen halten eine dampfende Tasse am Balkon. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Handpflege im Winter ist für viele Menschen ein wichtiges Thema. Die Hände sind ständig der Witterung ausgesetzt und werden häufig gewaschen. In der kalten Jahreszeit reagiert die Haut darauf oft mit Trockenheit, Spannungsgefühl und Rissen, vor allem an den Fingerknöcheln und zwischen den Fingern.

Warum die Hände im Winter besonders leiden

Die Haut an den Handrücken ist vergleichsweise dünn und hat wenige Talgdrüsen. Sie kann sich daher schlechter selbst mit Fett versorgen. Kalte Außenluft und warme, trockene Heizungsluft entziehen zusätzlich Feuchtigkeit. Häufiges Händewaschen, Desinfizieren und der Kontakt mit Reinigungsmitteln greifen den natürlichen Schutzfilm an.

Besonders betroffen sind Menschen, die beruflich viel mit Wasser arbeiten, etwa in Gastronomie, Pflege oder Reinigung.

Handpflege im Winter: Die Grundregeln

Einige Gewohnheiten helfen, die Hände geschmeidig zu halten:

  • Lauwarm waschen: Heißes Wasser trocknet stärker aus.
  • Milde Seife verwenden: Seifenfreie Waschlotionen sind oft schonender.
  • Gut abtrocknen: Auch zwischen den Fingern, um Reizungen zu vermeiden.
  • Regelmäßig eincremen: Am besten nach jedem Händewaschen und vor dem Schlafengehen.

Die passende Handcreme

Im Winter greifen viele zu reichhaltigeren Handcremes mit höherem Fettanteil. Häufige Inhaltsstoffe sind etwa Glycerin, Urea oder pflanzliche Fette wie Sheabutter. Welches Produkt am besten passt, ist individuell verschieden. Eine kleine Tube in Handtasche oder Jackentasche erleichtert das regelmäßige Eincremen unterwegs.

Ein bewährter Tipp für sehr trockene Hände: Abends eine dickere Schicht Creme auftragen und darüber dünne Baumwollhandschuhe tragen. So kann die Pflege über Nacht einwirken.

Handschuhe als Schutz

Handschuhe schützen nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Wind, der die Haut zusätzlich austrocknet. Bei Hausarbeit mit Wasser oder Reinigungsmitteln sind Haushaltshandschuhe sinnvoll. Wer auf Gummi empfindlich reagiert, kann dünne Baumwollhandschuhe darunter tragen.

Auch Nägel und Nagelhaut leiden unter trockener Luft. Die Nagelhaut wird rissig, Nägel können brüchig werden. Pflegeöle oder die Handcreme können sanft in die Nagelhaut einmassiert werden. Das Abschneiden der Nagelhaut sollte vorsichtig erfolgen, da Verletzungen Eintrittspforten für Keime bieten.

Wer viel draußen arbeitet, etwa auf Baustellen, in der Landwirtschaft oder im Handel auf Märkten, sollte besonders auf die Hände achten. Arbeitshandschuhe schützen vor Kälte und Verletzungen, sollten aber trocken bleiben, damit die Haut darunter nicht aufweicht. Nach der Arbeit hilft es, die Hände gründlich, aber schonend zu reinigen und anschließend einzucremen. Viele Betriebe stellen Hautschutzpläne zur Verfügung, die festlegen, welche Produkte vor, während und nach der Arbeit verwendet werden sollen.

Wann ärztlicher Rat sinnvoll ist

Rissige Hände sind im Winter häufig und meist mit guter Pflege in den Griff zu bekommen. Bei tiefen, blutenden Rissen, Rötungen, Bläschen, nässenden Stellen oder starkem Juckreiz sollte jedoch eine Hautärztin oder ein Hautarzt aufgesucht werden. Dahinter können etwa Ekzeme oder Allergien stecken, die eine gezielte Behandlung brauchen. Bei beruflich bedingten Hautproblemen bieten zudem Arbeitsmedizin und Unfallversicherung Beratung an. Mit konsequenter Pflege, Schutz vor Kälte und schonendem Waschen kommen die Hände in den meisten Fällen gut durch den Winter.

Häufige Fragen

Was hilft schnell gegen rissige Hände?+

Regelmäßiges Eincremen mit einer rückfettenden Handcreme, schonendes Waschen mit lauwarmem Wasser und Handschuhe bei Kälte. Über Nacht kann eine dickere Schicht Creme unter Baumwollhandschuhen helfen.

Wann sollte man mit trockenen Händen zum Arzt gehen?+

Bei tiefen Rissen, Blutungen, Entzündungszeichen, starkem Juckreiz oder Beschwerden, die trotz Pflege nicht besser werden, ist ärztlicher Rat sinnvoll.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

Der Presseinfo-Brief

Die wichtigsten Nachrichten aus Österreich, jeden Morgen kostenlos im Postfach.

Mehr aus Lifestyle