Grippeimpfung 2026: Teil des Impfstoffs kommt später
Bei der Grippeimpfung 2026 verzögert sich die Lieferung von rund 868.000 Dosen. Für Kinder und ältere Menschen ist Impfstoff aber bereits verfügbar.
KI-generiertBei der Grippeimpfung 2026 kommt es zu Lieferverzögerungen: Rund 868.000 Dosen des Impfstoffs Influvac treffen später als geplant in Österreich ein. Das Gesundheitsministerium führt das laut einem Bericht von News.at vom 8. Oktober auf Produktionsprobleme und unzuverlässige internationale Lieferketten zurück. Ein rechtzeitiger Schutz sei dennoch möglich, sofern es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt.
Grippeimpfung 2026: Diese Impfstoffe sind schon da
Insgesamt hat Österreich für die Saison 2026/27 knapp 1,7 Millionen kostenlose Dosen bestellt, rund zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Etwa 259.000 Dosen sind für Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 18 Jahren vorgesehen, rund 538.000 für ältere Menschen.
Bereits verfügbar sind laut Bericht:
- der Nasenspray-Impfstoff für Kinder und Jugendliche von zwei bis 18 Jahren
- Impfstoff für ältere Menschen
- Impfstoff für bestimmte Risikogruppen
Später geliefert wird der Impfstoff für Babys ab sechs Monaten, für Schwangere und für Personen, die mit Neugeborenen im Haushalt leben. Er soll in den Kalenderwochen 43 und 44 verfügbar sein, also zwischen 19. Oktober und 1. November. Alle restlichen Mengen werden bis Mitte November erwartet.
Wann die Grippeimpfung sinnvoll ist
Empfohlen wird die Impfung ab Mitte Oktober beziehungsweise im November. Sie ist aber auch später in der Saison noch sinnvoll. Das Ministerium betont, dass der genaue Beginn der Grippesaison nicht vorhersehbar ist. Wer zu einer Risikogruppe gehört, chronisch krank ist oder unsicher ist, ob die Impfung passt, sollte das mit der Hausärztin oder dem Hausarzt besprechen.
Die Impfung ist im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms für alle Menschen ab sechs Monaten kostenlos.
Für wen die Impfung besonders wichtig ist
Nach dem österreichischen Impfplan profitieren von der Grippeimpfung vor allem Menschen, bei denen eine Influenza schwer verlaufen kann. Dazu zählen ältere Menschen, Personen mit chronischen Erkrankungen etwa von Herz, Lunge oder Stoffwechsel, Schwangere und kleine Kinder. Ebenfalls empfohlen wird sie Menschen, die beruflich oder privat viel Kontakt mit gefährdeten Personen haben, etwa im Gesundheitswesen, in der Pflege oder in Haushalten mit Säuglingen. Wer selbst geimpft ist, schützt damit auch sein Umfeld.
Wichtig zu wissen: Die Grippeimpfung schützt nicht vor gewöhnlichen Erkältungen, die von anderen Viren ausgelöst werden. Sie senkt aber das Risiko einer echten Influenza und vor allem von schweren Verläufen. Da sich die Grippeviren laufend verändern, wird der Impfstoff jedes Jahr angepasst. Eine jährliche Impfung ist daher nötig.
Wo es die Grippeimpfung gibt
Geimpft wird bei teilnehmenden Allgemeinmedizinerinnen und Kinderärzten, bei betrieblichen Impfaktionen und in Pflegeheimen. Je nach Bundesland bieten auch Bezirkshauptmannschaften oder Magistrate Termine an. In Wien impfen zusätzlich die Gesundheitszentren der ÖGK sowie der Impfservice der Stadt. Eine vorherige Terminbuchung wird empfohlen. Für Fragen nennt der Bericht die Hotline 05 0766-501510.
Niedrige Durchimpfungsrate
Die Impfbereitschaft ist in Österreich traditionell gering. In der Saison 2025/26 waren laut Bericht nur etwa 13 Prozent der Bevölkerung gegen Grippe geimpft, bei den über 65-Jährigen rund 24 Prozent. Langfristiges Ziel sind 75 Prozent bei älteren Menschen und Risikogruppen. Eine Studie der MedUni Wien hatte im Jänner geschätzt, dass die saisonale Grippe in Österreich jedes Jahr 350.000 bis 400.000 Infektionen und rund 1.300 Todesfälle verursacht.
Wer Grippesymptome wie plötzliches hohes Fieber, Gliederschmerzen und starkes Krankheitsgefühl bemerkt, sollte zu Hause bleiben und telefonisch bei der Ärztin oder dem Arzt bzw. bei der Gesundheitshotline 1450 abklären, wie es weitergeht.
Häufige Fragen
Ist die Grippeimpfung 2026 kostenlos?+
Ja, im Rahmen des öffentlichen Impfprogramms ist sie für alle ab sechs Monaten gratis.
Wann kommt der Impfstoff für Babys und Schwangere?+
Laut Ministerium in den Kalenderwochen 43 und 44, also zwischen 19. Oktober und 1. November. Die Restmengen folgen bis Mitte November.
Ist eine Impfung im Dezember noch sinnvoll?+
Ja, die Impfung ist auch später in der Saison noch sinnvoll. Den passenden Zeitpunkt bespricht man am besten mit der Ärztin oder dem Arzt.
Quelle: News.at
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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