Graz Städtereise: Tipps für ein Wochenende in der Steiermark
Graz verbindet eine historische Altstadt mit moderner Architektur und steirischer Küche. Ein Überblick für zwei Tage in der Murmetropole.
KI-generiertEine Graz Städtereise eignet sich gut für ein verlängertes Wochenende. Die steirische Landeshauptstadt ist die zweitgrößte Stadt Österreichs. Ihre Altstadt und das Schloss Eggenberg zählen zum UNESCO-Welterbe. Dazu kommen moderne Architektur, eine lebendige Studentenszene und eine ausgeprägte Genusskultur.
Graz Städtereise: Der erste Tag in der Altstadt
Ausgangspunkt ist meist der Hauptplatz mit dem Rathaus. Von dort führen enge Gassen durch die Altstadt mit Innenhöfen aus der Renaissance. Sehenswert sind unter anderem:
- Landhaus: mit seinem bekannten Arkadenhof
- Grazer Dom und Mausoleum: am Rand der Altstadt
- Glockenspielplatz: mit dem Glockenspiel, das mehrmals täglich spielt
- Murinsel: eine schwimmende Plattform in der Mur
Am Nachmittag lohnt der Aufstieg auf den Schloßberg. Zu Fuß über die Stiegen, mit dem Lift oder mit der Schloßbergbahn gelangt man zum Uhrturm, dem Wahrzeichen der Stadt. Von oben bietet sich ein weiter Blick über die Dächer.
Moderne Architektur am Murufer
Auf der anderen Seite der Mur steht das Kunsthaus Graz, wegen seiner Form oft als Friendly Alien bezeichnet. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst. Der Bezirk Lend rund um das Kunsthaus hat sich zu einem Viertel mit Lokalen, kleinen Geschäften und Galerien entwickelt.
Der zweite Tag: Schloss Eggenberg und Märkte
Schloss Eggenberg am westlichen Stadtrand ist eines der bedeutendsten Barockschlösser Österreichs. Der Schlosspark mit freilaufenden Pfauen lädt zum Spazieren ein. Die Prunkräume können im Rahmen von Führungen besichtigt werden, die aktuellen Öffnungszeiten sind beim Universalmuseum Joanneum zu erfahren.
Wer Märkte liebt, sollte den Kaiser-Josef-Markt oder den Lendplatz besuchen. Dort bieten Bäuerinnen und Bauern aus der Umgebung regionale Produkte an.
Kulinarik in Graz
Graz gilt als Genusshauptstadt. Typisch steirisch sind Gerichte mit Kürbiskernöl, etwa Käferbohnensalat oder Backhendlsalat. Dazu passen Weine aus der Süd- und Weststeiermark, darunter der Schilcher. Im Herbst sind Sturm und Maroni Fixpunkte. Neben traditionellen Gasthäusern gibt es eine wachsende Zahl junger Restaurants und Cafés.
Wer mehr Zeit hat, kann die Städtereise mit Ausflügen in die Umgebung verbinden. Die Südsteirische Weinstraße ist mit dem Auto in weniger als einer Stunde erreichbar und lockt im Herbst mit Buschenschanken und Weinlese. Im Norden von Graz liegt das Österreichische Freilichtmuseum Stübing, das historische Bauernhäuser aus ganz Österreich zeigt. Auch die Lipizzanerheimat in Piber in der Weststeiermark ist ein beliebtes Ziel. Die Öffnungszeiten dieser Ausflugsziele variieren je nach Saison und sollten vorab geprüft werden.
Anreise und Mobilität in Graz
Graz ist mit dem Zug aus Wien, Linz, Salzburg und Klagenfurt erreichbar. Seit der Inbetriebnahme der Koralmbahn ist die Verbindung nach Kärnten deutlich schneller. In der Stadt selbst sind die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit der Straßenbahn erreichbar. Viele Hotels bieten Pakete mit Öffi-Tickets an.
Für eine entspannte Graz Städtereise empfiehlt es sich, Museumsbesuche vorab zu planen, bequeme Schuhe einzupacken und Tische in beliebten Restaurants zu reservieren. Im Herbst und im Advent ist die Stadt besonders stimmungsvoll.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für Graz?+
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein Wochenende mit zwei Tagen. Wer Museen besuchen oder Ausflüge in die Umgebung machen will, sollte mehr Zeit einplanen.
Wie kommt man von Wien nach Graz?+
Graz ist mit Zug, Fernbus und Auto gut erreichbar. Mit dem Zug dauert die Fahrt ab Wien Hauptbahnhof meist rund zweieinhalb Stunden.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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