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Bauen & Wohnen· Ratgeber

Fenstertausch in Oberösterreich: Ablauf, Kosten und Förderung

Neue Fenster senken Heizkosten und verbessern Schallschutz. Worauf es beim Fenstertausch ankommt, von der Rahmenwahl bis zur Montage.

Von Presseinfo Redaktion14. Oktober 2026, 09:58 · Oberösterreichaktualisiert 22. Oktober 2026
Fenstertausch: Neues Holz-Alu-Fenster wird in Einfamilienhaus in Oberösterreich eingebautKI-generiert
Fenstertausch: Neues Holz-Alu-Fenster wird in Einfamilienhaus in Oberösterreich eingebaut. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Ein Fenstertausch ist eine der wirkungsvollsten Maßnahmen, um ein älteres Haus energetisch zu verbessern. Gerade in Oberösterreich stehen viele Einfamilienhäuser aus den 1970er- und 1980er-Jahren, deren Fenster das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben. Zugluft, beschlagene Scheiben und kalte Rahmen sind typische Anzeichen.

Fenstertausch: Wann lohnt er sich?

Neue Fenster sind sinnvoll, wenn Rahmen undicht oder morsch sind, die Verglasung veraltet ist oder die Beschläge nicht mehr richtig schließen. Ein Fenstertausch bringt mehrere Vorteile: weniger Wärmeverlust, besserer Schallschutz, mehr Einbruchschutz und ein angenehmeres Raumklima. Am wirksamsten ist der Tausch, wenn er mit einer Fassadendämmung abgestimmt wird. Dann können die neuen Fenster in die Dämmebene gesetzt werden, was Wärmebrücken reduziert.

Rahmenmaterial und Verglasung

Bei Rahmen haben Bauherren die Wahl zwischen mehreren Materialien:

  • Kunststoff: pflegeleicht und meist günstig
  • Holz: natürliche Optik, braucht regelmäßige Pflege
  • Holz-Alu: Holz innen, Aluminium außen als Wetterschutz, langlebig, aber teurer
  • Aluminium: robust und schlank, vor allem bei großen Glasflächen

Bei der Verglasung ist heute Dreifachverglasung im Neubau und bei der Sanierung von Einfamilienhäusern weit verbreitet. Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme durch das Fenster verloren geht; je niedriger, desto besser. Für Lärmschutz an stark befahrenen Straßen gibt es spezielle Schallschutzgläser.

Ablauf beim Fenstertausch

  1. Aufmaß durch den Fachbetrieb vor Ort
  2. Auswahl von Rahmen, Glas, Farbe und Beschlägen
  3. Fertigung, die meist mehrere Wochen dauert
  4. Ausbau der alten Fenster und Entsorgung
  5. Einbau mit fachgerechter Abdichtung nach innen und außen
  6. Beiputz- oder Verkleidungsarbeiten an Laibungen und Fensterbänken

Besonders wichtig ist die Montage. Der Anschluss zwischen Fenster und Mauerwerk muss innen luftdicht und außen schlagregendicht, aber dampfdiffusionsoffen ausgeführt werden. Fehler führen zu Zugluft, Feuchte und Schimmel an den Laibungen.

Lüften nach dem Fenstertausch

Neue Fenster sind deutlich dichter als alte. Die Luftfeuchtigkeit in den Räumen kann dadurch steigen. Wer nicht regelmäßig stoßlüftet, riskiert Schimmel, vor allem an kalten Außenwänden. Mehrmals täglich einige Minuten kräftig lüften ist daher wichtig. Bei umfassenden Sanierungen kann eine Wohnraumlüftung sinnvoll sein.

Beim Fenstertausch lohnt es sich, auch den Sonnenschutz mitzudenken. Außenliegende Raffstores oder Rollläden halten im Sommer Hitze deutlich besser ab als innenliegende Jalousien. Werden sie gleich mit den neuen Fenstern eingebaut, lassen sich Kästen und Führungsschienen sauber in Fassade oder Laibung integrieren. Ebenso sinnvoll ist ein Blick auf den Einbruchschutz: Pilzkopfverriegelungen und abschließbare Griffe erhöhen die Sicherheit, besonders im Erdgeschoß. Die Kriminalprävention der Polizei bietet dazu kostenlose Beratung an.

Kosten und Förderung

Die Kosten hängen von Anzahl und Größe der Fenster, Material, Verglasung, Sonderformen und dem Aufwand für Beiputzarbeiten ab. Rollläden oder Raffstores kommen zusätzlich. Für Fenstertausch im Rahmen einer thermischen Sanierung gibt es Förderungen vom Bund und vom Land Oberösterreich. Bedingungen und Höhe ändern sich, daher sollten Sie vor Auftragsvergabe den aktuellen Stand prüfen. Vergleichen Sie mehrere Angebote mit identischen U-Werten und Leistungen, inklusive Montage und Entsorgung.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Fenstertausch?+

Die Fertigung dauert meist mehrere Wochen. Der Einbau selbst ist bei einem Einfamilienhaus oft in wenigen Tagen erledigt.

Muss ich nach dem Fenstertausch anders lüften?+

Ja. Neue Fenster sind dichter, daher sollte mehrmals täglich stoßgelüftet werden, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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