Covid-Impfung Herbst 2026: Experten erwarten frühere Welle
Die Covid-Impfung bleibt in der Saison 2026/27 kostenlos. Das Ministerium rechnet heuer mit einer früheren Welle und empfiehlt Risikogruppen die Auffrischung.
KI-generiertDie Covid-Impfung Herbst 2026 bleibt in Österreich kostenlos, und das Gesundheitsministerium rechnet heuer mit einer früheren Infektionswelle. „Wir erwarten die Welle heuer früher“, sagte Maria Paulke-Korinek vom Ministerium laut einem APA-Bericht vom 26. September. An den Empfehlungen selbst ändert sich gegenüber dem Vorjahr wenig.
Covid-Impfung Herbst 2026: Für wen sie empfohlen wird
Laut der aktuellen Impfempfehlung des Ministeriums wird die Auffrischung ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr empfohlen, um das Risiko eines schweren Verlaufs zu senken. Die Empfehlung ist nach Priorität gestaffelt:
- Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf sowie alle Menschen ab 60 Jahren
- Personal im Gesundheitswesen
- alle übrigen Personen ab zwölf Jahren, die ihr Risiko senken möchten
Kostenlos ist die Impfung laut Bericht in der Saison 2026/27 für Kinder ab sechs Monaten sowie für Jugendliche und Erwachsene. Ob und wann eine Impfung im Einzelfall sinnvoll ist, klärt man am besten mit der Hausärztin oder dem Hausarzt, besonders bei Vorerkrankungen.
Zeitpunkt und Abstände
Bevorzugt wird eine einmalige Impfung im Spätsommer oder Herbst, möglichst bevor die Infektionszahlen saisonal steigen. Zur letzten Infektion oder Impfung sollte laut Empfehlung ein Abstand von mindestens sechs Monaten liegen, bei Personen ohne besondere Indikation etwa zwölf Monate. Für immungeschwächte Menschen gelten eigene, kürzere Abstände, die ärztlich festgelegt werden.
Im Herbst 2026 kommen an die Varianten LP.8.1 und XFG angepasste Impfstoffe zum Einsatz. Laut Ministerium können beide gleichwertig verwendet werden, weil die Varianten immunologisch sehr eng verwandt sind. Für Kinder steht ein eigener angepasster Impfstoff zur Verfügung. Welches Präparat verwendet wird, entscheidet die impfende Stelle.
Covid-Impfung Herbst 2026 und Grippeimpfung kombinieren
Viele Menschen fragen sich, ob sie Covid- und Grippeimpfung gleichzeitig bekommen können. Grundsätzlich ist eine Kombination in der Praxis üblich, die konkrete Planung erfolgt aber mit der Ärztin oder dem Arzt. Die Grippeimpfung ist in Österreich ebenfalls für alle ab sechs Monaten kostenlos.
Was die Impfung leisten kann
Die Auffrischung soll vor allem schwere Verläufe, Spitalsaufenthalte und Komplikationen verhindern. Einen vollständigen Schutz vor einer Ansteckung bietet sie nicht. Deshalb bleiben auch einfache Maßnahmen sinnvoll: bei Krankheitssymptomen zu Hause bleiben, beim Besuch von Risikopersonen besonders vorsichtig sein, in Innenräumen regelmäßig lüften und auf Händehygiene achten.
Gerade ältere Menschen und chronisch Kranke sollten die Impfung rechtzeitig planen. Pflegeheime organisieren häufig eigene Impftermine für Bewohnerinnen und Bewohner. Angehörige können dort nachfragen, wann geimpft wird, und den Termin mit der Grippeimpfung abstimmen lassen.
Wo man sich impfen lassen kann
Geimpft wird in vielen Arztpraxen, in Apotheken mit entsprechendem Angebot je nach Bundesland, bei Impfstellen der Länder und in Wien unter anderem über den städtischen Impfservice. Da die Angebote je nach Bundesland unterschiedlich organisiert sind, lohnt ein Blick auf die Website des eigenen Landes oder ein Anruf bei 1450.
Wer Symptome wie Fieber, Husten oder Atembeschwerden hat, sollte zu Hause bleiben und telefonisch mit der Ordination oder der Gesundheitshotline 1450 klären, ob ein Test oder eine Untersuchung nötig ist.
Häufige Fragen
Wer soll sich im Herbst 2026 gegen Covid impfen lassen?+
Vorrangig Menschen ab 60, Personen mit erhöhtem Risiko und Gesundheitspersonal. Empfohlen ist die Auffrischung ab zwölf Jahren für alle, die ihr Risiko senken wollen.
Ist die Covid-Impfung 2026/27 gratis?+
Ja, laut Ministerium bleibt sie in der Saison 2026/27 kostenlos.
Welcher Abstand zur letzten Infektion gilt?+
Mindestens sechs Monate, ohne besondere Indikation etwa zwölf Monate. Ausnahmen legt die Ärztin oder der Arzt fest.
Quelle: Tiroler Tageszeitung / APA
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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