Brandschutz zu Hause: Rauchmelder, Feuerlöscher und Fluchtplan
Mit der Heizsaison und der Adventzeit steigt das Risiko von Wohnungsbränden. Diese Maßnahmen schützen Familie und Wohnung.
KI-generiertBrandschutz zu Hause wird oft erst dann ein Thema, wenn es in der Nachbarschaft gebrannt hat. Dabei lassen sich viele Wohnungsbrände mit einfachen Mitteln verhindern oder zumindest früh erkennen. Besonders in der Heizsaison und in der Adventzeit steigt das Risiko, etwa durch Kerzen, Heizgeräte und überlastete Steckdosen.
Rauchmelder: der wichtigste Lebensretter
Die meisten Brandopfer sterben nicht an Flammen, sondern an giftigen Rauchgasen, oft im Schlaf. Rauchmelder schlagen frühzeitig Alarm und verschaffen wertvolle Minuten zur Flucht. In vielen Bundesländern sind Rauchwarnmelder in Neubauten und bei größeren Umbauten vorgeschrieben, die Details regelt die jeweilige Bauordnung. Sinnvoll sind sie aber in jeder Wohnung.
- in jedem Schlafzimmer und Kinderzimmer
- im Flur, der als Fluchtweg dient
- in mehrstöckigen Häusern auf jeder Etage
- möglichst mittig an der Decke, nicht in Ecken
- Funktion regelmäßig mit dem Prüfknopf testen
In Küche und Bad sind normale Rauchmelder wegen Dampf ungeeignet, hier gibt es spezielle Wärmemelder.
Feuerlöscher und Löschdecke
Ein Feuerlöscher kann einen Entstehungsbrand löschen, bevor er sich ausbreitet. Für Haushalte eignen sich etwa Schaumlöscher, die für feste Stoffe und Flüssigkeiten geeignet sind. Für Fettbrände in der Küche gibt es eigene Fettbrandlöscher. Eine Löschdecke ist eine einfache Ergänzung in der Küche. Wichtig: Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen, das führt zu einer gefährlichen Stichflamme. Stattdessen Deckel drauf oder Löschdecke verwenden und die Herdplatte ausschalten. Feuerlöscher sollten etwa alle zwei Jahre von einem befugten Fachbetrieb überprüft werden.
Brandschutz zu Hause in der Heizsaison
- Heizgeräte nicht mit Wäsche oder Decken abdecken
- Kamin und Ofen regelmäßig vom Rauchfangkehrer kontrollieren lassen
- Asche nur in Metallbehältern lagern, sie kann noch tagelang glühen
- Kerzen und Adventkränze nie unbeaufsichtigt brennen lassen
- Mehrfachsteckdosen nicht hintereinanderstecken und nicht überlasten
- Akkus von E-Bikes und Scootern nicht unbeaufsichtigt über Nacht laden
Richtig handeln im Brandfall
Wenn es brennt, gilt: Ruhe bewahren, alle Personen warnen und die Wohnung verlassen. Türen schließen, um die Ausbreitung von Rauch zu bremsen. Niemals den Lift benutzen. Ist das Stiegenhaus verraucht, in der Wohnung bleiben, Türritzen mit nassen Tüchern abdichten und sich am Fenster bemerkbar machen. Sofort die Feuerwehr unter 122 verständigen.
Fluchtplan für die Familie
Gerade mit Kindern lohnt es sich, einen einfachen Fluchtplan zu besprechen: Wo ist der Ausgang, wo trifft man sich draußen, wer kümmert sich um wen? Schlüssel für versperrte Türen sollten griffbereit sein. Die Freiwilligen Feuerwehren im Burgenland und in ganz Österreich bieten immer wieder Informationsabende und Übungen mit Feuerlöschern an, die sich auch für Familien eignen.
Auch im Stiegenhaus von Mehrparteienhäusern gilt: Fluchtwege freihalten. Kinderwagen, Schuhregale, Fahrräder und Kartons können im Brandfall zur Stolperfalle werden und brennen selbst. Hausverwaltungen weisen regelmäßig darauf hin, dass brennbare Gegenstände im Stiegenhaus nichts verloren haben.
Batteriebetriebene Rauchmelder melden sich mit einem Piepton, wenn die Batterie schwach wird. Geräte mit fest eingebauter Zehnjahresbatterie ersparen den regelmäßigen Tausch.
Häufige Fragen
Wo sollten Rauchmelder montiert werden?+
Mindestens in Schlafzimmern, Kinderzimmern und im Flur, der als Fluchtweg dient. Am besten mittig an der Zimmerdecke.
Wie oft muss ein Feuerlöscher überprüft werden?+
Fachleute empfehlen eine Überprüfung durch einen befugten Betrieb etwa alle zwei Jahre.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung
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