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Chronik· Ratgeber

Blackout Vorsorge: So legen Sie einen Notvorrat für zu Hause an

Ein längerer Stromausfall ist selten, aber möglich. Mit einem durchdachten Notvorrat kommt ein Haushalt gut über die ersten Tage.

Von Presseinfo Redaktion2. Oktober 2026, 16:37 · Niederösterreichaktualisiert 22. Oktober 2026
Blackout Vorsorge: Vorratsregal mit Wasser, Konserven und Taschenlampe im KellerKI-generiert
Blackout Vorsorge: Vorratsregal mit Wasser, Konserven und Taschenlampe im Keller. Symbolbild, KI-generiert. Zeigt kein reales Ereignis.

Blackout Vorsorge ist kein Thema für Panikmacher, sondern ganz normale Haushaltsplanung. Ein großflächiger und lang anhaltender Stromausfall ist in Österreich zwar selten, aber nicht ausgeschlossen. Schon wenige Stunden ohne Strom zeigen, wie abhängig der Alltag davon ist: Heizung, Herd, Kühlschrank, Handy, Bankomat, Tankstelle und teilweise auch die Wasserversorgung funktionieren dann nicht mehr.

Blackout Vorsorge: Wie lange soll der Vorrat reichen?

Der Österreichische Zivilschutzverband empfiehlt, dass sich ein Haushalt rund zwei Wochen selbst versorgen kann. Das klingt viel, lässt sich aber schrittweise aufbauen. Wer beim Einkaufen regelmäßig ein paar haltbare Produkte mehr mitnimmt und sie in den normalen Verbrauch einbaut, hat bald einen soliden Vorrat, ohne dass Lebensmittel verderben.

Lebensmittel und Wasser

  • Trinkwasser: etwa zwei bis drei Liter pro Person und Tag
  • haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Haferflocken, Konserven, Knäckebrot
  • Lebensmittel, die man kalt essen kann, etwa Nüsse, Trockenobst, Müsliriegel
  • Babynahrung und Tierfutter, wenn nötig
  • Kochmöglichkeit ohne Strom, etwa ein Campingkocher mit passenden Kartuschen

Wichtig ist, Vorräte nach dem Prinzip zuerst rein, zuerst raus zu verwenden. Neue Ware kommt nach hinten, ältere wird zuerst verbraucht.

Licht, Information und Wärme

Bei einem Blackout fallen auch Internet und Mobilfunk früher oder später aus. Ein batteriebetriebenes oder Kurbelradio ist dann die wichtigste Informationsquelle, denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist auf Notbetrieb ausgelegt. Dazu gehören Taschenlampen, Stirnlampen und genügend Batterien. Kerzen sind möglich, aber wegen der Brandgefahr nur mit größter Vorsicht zu verwenden. Warme Decken, Schlafsäcke und warme Kleidung helfen im Winter, wenn die Heizung ausfällt.

Medikamente und Hygiene

Wer regelmäßig Medikamente braucht, sollte einen Vorrat für mindestens zwei Wochen zu Hause haben. Eine gut ausgestattete Hausapotheke gehört ebenso dazu. Für die Hygiene sind Feuchttücher, Müllsäcke, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel sinnvoll. In manchen Gebäuden kann bei Stromausfall die Wasserversorgung in höheren Stockwerken ausfallen, weil Pumpen nicht mehr arbeiten.

Ohne Strom funktionieren weder Bankomaten noch Kartenzahlung. Ein kleiner Bargeldbetrag in kleinen Scheinen und Münzen ist daher sinnvoll. Wichtige Dokumente wie Ausweise, Versicherungspolizzen und Medikamentenlisten sollten griffbereit in einer Mappe liegen.

Gemeinsam vorsorgen

Besonders in Niederösterreich und anderen ländlichen Regionen hat sich bewährt, dass Gemeinden Anlaufstellen für den Notfall festlegen. Informationen dazu gibt es bei der jeweiligen Gemeinde und beim Zivilschutzverband des Landes. Auch in der Nachbarschaft lohnt es sich, abzusprechen, wer etwa ältere oder kranke Menschen im Haus im Blick behält. Der Zivilschutzverband stellt kostenlose Checklisten zur Verfügung, mit denen man den eigenen Vorrat Schritt für Schritt überprüfen kann.

Wer ein Einfamilienhaus besitzt, kann zusätzlich über technische Lösungen nachdenken, etwa eine Photovoltaikanlage mit Notstromfunktion. Nicht jede Anlage liefert bei einem Netzausfall automatisch Strom, dafür ist eine passende Ausstattung nötig.

Ein Tipp zum Schluss: Den Vorrat einmal im Jahr durchsehen, etwa bei der Zeitumstellung im Herbst. Dann lassen sich abgelaufene Produkte verbrauchen, Batterien prüfen und Lücken auffüllen. So bleibt die Vorsorge aktuell, ohne viel Aufwand.

Häufige Fragen

Wie viel Wasser braucht man für den Notvorrat?+

Als Richtwert gelten etwa zwei bis drei Liter pro Person und Tag zum Trinken und Kochen, dazu Wasser für die Hygiene.

Für wie lange sollte der Vorrat reichen?+

Der Zivilschutzverband empfiehlt, sich für etwa zwei Wochen selbst versorgen zu können.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde KI-unterstützt erstellt und von der Redaktion geprüft. Mehr zur Kennzeichnung

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